Das war reppivivus

Es war von Beginn an absehbar, kam letztendlich aber doch schneller als erwartet: Wie für eine Schülerfirma üblich wurde auch unser Unternehmen am Ende des Jahres aufgelöst und bei der Hauptversammlung vergangene Woche der Anteilsscheinwert an die Anteilseigner ausgezahlt.

Mit gemischten Gefühlen blickten sicherlich die meisten von uns auf dieses Ereignis. Zum einen war da die immer noch währende Begeisterung für unsere Produktidee und die Erfolge, die gemeinsam erreicht wurden. Auf der anderen Seite stand die riesengroße Erleichterung, die die Auflösung für jeden von uns bedeutet. Denn eines darf nicht vergessen werden. Neben der Produktion in der Werkstatt, den Aufgaben in den jeweiligen Abteilungen und dem Schreiben der Seminararbeit hatten wir auch noch den ganz normalen Schulalltag zu bewältigen. Nicht immer ein einfaches Unterfangen. Letztendlich, so hoffen wir auch für unsere Note, war dieses Jahr aber ein Erfolgreiches. Und das haben wir zu einem Großteil vor allem Ihnen, unseren Kunden, zu verdanken. Ob durch Kritik bei einem persönlichen Gespräch, den Kontakt über das Kontaktformular oder die Unterstützung durch den Kauf eines unserer Produkte, Sie haben uns in unserer Entwicklung vorangebracht. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Und damit verabschieden wir uns mit einigen Bildern unserer Auflösungsversammlung.

Sieger beim Schüler Pitch Heilbronn-Franken

Während der Großteil unserer Stufe am vergangenen Donnerstag seinen geschichtlichen Horizont in Hambach erweiterte, befand sich eine kleine Gruppe unserer Firma auf dem Weg nach Heilbronn zum Elevator Pitch BW. Der Wettbewerb, der im Oktober 2013 ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Gründern aus ganz Baden-Württemberg eine Bühne zu bieten. Bei so genannten Regional Cups – 15 an der Zahl – treten diese mit ihren Pitches gegeneinander an, um im Idealfall das Landesfinale in Stuttgart zu erreichen. Der Clou an der ganzen Sache: Die Pitches – also die Kurzvorträge der Teilnehmer – dürfen die Länge von drei Minuten nicht überschreiten und es dürfen als weitere Einschränkung keine technischen Hilfsmittel verwendet werden. Das Besondere am Regional Cup Heilbronn-Franken in diesem Jahr war die Teilnahme von drei Schülerteams, die in einem separaten Wettbewerb, aber unter gleichen Bedingungen, gegeneinander antraten.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit der IHK Heilbronn seit Beginn des Schuljahres, bekamen wir die Möglichkeit als eines der Schülerteams ins Rennen um den mit 300€ dotierten Geldpreis zu gehen. Nach einem Pitch-Coaching mit den anderen Teilnehmern am Montag und einer weiteren gemeinsamen Besprechung am Mittwoch, machten wir uns mit einer unserer Bänke und einer Garderobe auf den Weg.

Nach den begrüßenden Worten durch den Leiter der Abteilung Existenzgründung der IHK Dr. Helmut Kessler und der Anmoderation von Mitorganisator Florian Schweer, starteten auch schon die Schüler Pitches. Den Anfang machte ein Schüler des Robert-Mayer-Gymnasiums Heilbronn, der die Ideen seiner Gruppe „KIt“ zum Thema künstliche Intelligenz präsentierte. Kaum erschien die rote Null auf dem Timer, hieß es für Lea Frank und Sebastian Lang, die unsere Geschäftsidee präsentieren würden, noch ein letztes Mal durchatmen. Gemeinsam trafen wir letzte Vorbereitungen auf der kleinen Bühne und schon starteten die drei Minuten auf der Uhr…Authentisch und selbstbewusst klärten die beiden die Jurymitglieder über unser Konzept auf und ernteten dafür reichlich Applaus. Ab dann hieß es für uns alle erst einmal abwarten. Das dritte Schülerteam vom Elly-Heus-Gymnasium betrat die Bühne und ihm folgte der reguläre Wettbewerb mit zehn Gründern aus der Region. In der anschließenden Pause war genug Zeit um den eigenen Auftritt noch einmal Revue passieren zu lassen und sich über die Vorträge der Gründer auszutauschen.

Was dann folgte, war für uns der wohl spannendste Teil des Abends und die Vorstellung als Sieger nach Hause zu fahren, ließ uns vor Aufregung nicht mehr stillsitzen. Dementsprechend überglücklich waren wir schließlich, als unser Name durch die Lautsprecher tönte und nahmen strahlend unseren Preis entgegen, der uns wieder einmal zeigte, wie richtig es war, unsere unkonventionelle Idee zu verwirklichen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden, durch die wir immer genug Arbeit hatten und so wenig Zeit zum zweifeln blieb. Danke.

Auf dem Eppinger Marktplatz

Unsere letzte Werbeaktion direkt in Eppingen liegt mit dem Weihnachtsmarkt ja nun schon eine ganze Weile zurück. Deshalb beschlossen wir, uns den Eppinger Bürgern erneut ins Gedächtnis zu rufen und sammelten dazu verschiedenste Ideen. Doch schnell war klar, dass der Eppinger Marktplatz mit seinem zentralen Standort unumgänglich ist und so wurde rasch die nötige Genehmigung beim Eppinger Ordnungsamt eingeholt.

Voller Optimismus schlugen wir so am Ostersamstag unsere Zelte in der Stadtmitte auf.

Unser Marketingkonzept für diesen Tag war ganz simpel: mit unseren Sitzmöbeln eine gemütliche Lounge kreieren, welche die Menschen zum Verweilen und einem Gespräch mit uns einlädt. Dazu hatten wir neben einem Teppich und einer Stehlampe auch einige andere Wohnaccessoires besorgt, die ein stimmiges Bild ergaben. Ausgestattet mit unseren Produkten, den neuen Firmenpullis und mit dem ebenfalls neuen Flyer in der Hand, waren wir mehr als bereit für interessierte Eppinger Bürger.

Leider endete der Tag mit der Flucht vor dem Regen, aber dennoch können wir uns über zwei Aufträge freuen und hoffen, einige neue Vinylschalenbesitzer glücklich gemacht zu haben.

Sollten auch Sie noch über einen Kauf nachdenken, zögern Sie nicht direkt über den Onlineshop zu bestellen oder mit uns Kontakt aufzunehmen. Oder sprechen Sie uns auf dem Eppinger Bärlauchfest an, wo wir ebenfalls mit einem Stand vertreten sein werden.

Beim Kreativmarkt in Rohrbach

Am 24. März fand der von der Grundschule in Rohrbach zum ersten Mal organisierte Kreativmarkt statt. Als wir davon erfuhren war für uns sofort klar, dass unsere Möbel dort sehr gut in das Konzept passen würden, und so freuten wir uns sehr, als wir die Möglichkeit bekamen unsere Möbel dort ausstellen und unsere Schülerfirma präsentieren zu können.

 

Mit einer Bank und einem Tisch, sowie unseren frisch produzierten Vinylschüsseln machten wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Rohrbach. Dort angekommen packten wir unsere mitgebrachten Möbel aus und richteten unseren kleinen Stand ein. Auf dem Kreativmarkt wurden nur selbst hergestellte handgemachte Produkte verkauft, also genau der richtige Ort für unsere Palettenmöbel. Nachdem die ersten Besucher ankamen, machten wir uns an die Arbeit unsere Produkte vorzustellen.

Beim Probesitzen auf unserer mitgebrachten Bank kamen wir mit den Besuchern ins Gespräch und hatten so die Möglichkeit unsere Schülerfirma und unsere Idee vorzustellen, sowie einige Fragen bezüglich den Möbeln zu beantworten.

Nach einem ereignisreichen Nachmittag, an dem wir viele neue Erfahrungen sammeln durften, machten wir uns abends mit den Möbeln wieder auf den Weg nach Hause.

Neue Sofas für den Oberstufenraum

Der Oberstufenraum – für viele sicher das Herzstück unserer Schule. Er ist die einzige Ruheoase außerhalb des Schulalltags, der Treffpunkt aller Oberstüfler und der insgeheime Traum aller Jüngeren, ohne welchen so manche Frei-(oder auch Unterrichts)stunde kaum auszuhalten wäre.

Ausgestattet mit einigen ausrangierten Sofas und Sesseln, auf denen gerne das ein oder andere Nickerchen gemacht werden darf, braucht man im Grunde genommen gar nicht mehr als das. Doch nach einiger Zeit sieht man mittlerweile auch den bequemsten Sofas ihr Alter an. Der teilweise miserable Zustand war auch unserem Hausmeister bewusst und so wurde zügig für Ersatz gesorgt.

Wie passend, dass wir, als die diesjährige Schülerfirma des HGE, Möbel aus Paletten herstellen und diesen Auftrag gerne übernahmen.

Wir entschieden uns für vier Zweisitzer und eine Liegefläche auf der linken Seite und drei Zweisitzer auf der Fensterseite, die durch die wenigen Armlehnen von noch mehr Schülern genutzt werden können. Die anthrazitfarbenen Polster sorgen für ausreichend Bequemlichkeit und einen neutralen aber schicken Look.

Nach aufwändiger Produktionsphase war es am vergangenen Dienstag soweit und nach einiger Schlepperei, kann nun voller Stolz der neu eingerichteten Oberstufenraum präsentiert werden. Dies war unser erster großer Auftrag und auch wenn dazu wirklich viele Paletten geschliffen werden mussten, sind wir nun umso glücklicher über das Ergebnis.

Durch diesen Großauftrag kamen andere Aufträge in letzter Zeit nur an zweiter Stelle, werden aber nun wieder voller Tatendrang in Angriff genommen.

Zu Besuch in der Bibliothek

Was hier auf der Website – und ehrlich gesagt auch im echten Leben – lange Zeit zu kurz kam, ist unsere Seminararbeit. Denn im Grunde genommen handelt es sich bei unserer Schülerfirma um einen „ganz normalen“ Seminarkurs, der zwangsläufig mit einer mehrseitigen Arbeit abgeschlossen werden muss. Diese verfassen wir bis zur Auflösung von reppivivus eigenständig neben der Arbeit in der Firma. Sie behandelt eine mögliche Problematik oder Strategien und Lösungswege zur Verbesserung der Abläufe in der Schülerfirma. Das Ganze lässt sich in zwei Teile gliedern, den theoretischen und den praktischen. Im praktischen Teil wird vor allem Bezug auf die Firma selbst genommen, während im theoretischen Teil die nötigen Grundlagen und Definitionsfragen geklärt werden.

Natürlich müssen wir uns dieses theoretische Wissen erst einmal selbst erarbeiten. Vergangenen Dienstag besuchten wir deshalb gemeinsam die Bibliothek der Hochschule Heilbronn. Wir sammelten Informationen zu unseren vorläufigen Themenvorstellungen oder betrieben bei völliger Ahnungslosigkeit auch erst einmal allgemeine Recherche.

Dort angekommen erhielten wir einen kurzen Überblick über die Bibliothek und Tipps zur Recherche, auch mit dem Onlineserver. Danach hatte jeder die Möglichkeit sich selbst quer durch die vielen Bücher und Zeitschriften zu wühlen und gegebenenfalls einzelne Seiten einzuspannen.

In jedem Fall waren wir sehr erstaunt, wie schnell die mit beim Lesen verflog und ließen den Tag im frühlingshaften Heilbronn entspannt ausklingen.

Unsere erste Hauptversammlung

Am ersten Februar luden wir unsere Anteilseigner zu unserer ersten Hauptversammlung ein. Gemeinsam hatten wir diese in den Wochen zuvor geplant, und unsere Präsentation ausgearbeitet. Abteilungsintern wurden die wichtigsten Ereignisse der ersten Monate zusammengefasst und in einer Präsentation visualisiert, um unseren Anteilseignern zu zeigen, was bisher in unserer Schülerfirma geschehen ist.

Um 19 Uhr war es dann so weit, unsere Versammlung begann. Nachdem der Vorstand unsere Gäste begrüßt, und unsere Produkte sowie unseren Firmennamen reppivivus vorgestellt hatte, stellten die anderen Abteilungen sich und ihre Aufgaben vor.

Zunächst begann die Verwaltungsabteilung ihre Arbeit vorzustellen, und den Anteilseignern ein Beispiel ihrer Sitzungsprotokolle zu zeigen. Anschließend stellte die Produktionsabteilung unsere Werkstatt vor, und zeigte welche Produktionsschritte und Arbeitsgeräte nötig sind, um unsere Möbel herzustellen. Nach der Produktionsabteilung berichtete die Marketingabteilung über die Entstehung unseres Logos, von Facebook und der Website, dem Flyer und bisherigen und zukünftigen Werbeaktionen. Die Finanzabteilung führte mithilfe eines Beispiels die Berechnung unserer Steuern vor und verkündete den aktuellen Wert der Anteilsscheine. Abgeschlossen wurde die Hauptversammlung durch die Vorstellung unseres Schulauftrages, da wir das Schülercafe und den Oberstufenraum mit neuen Sofas ausstatten werden, und der anschließenden Wahl der Rechnungsrevisoren, die die Arbeit der Finanzabteilung vor der Auflösung der Schülerfirma überprüfen werden.

Nach der Hautversammlung luden wir unsere Anteilseigner dazu ein, sich einige unserer Möbel näher anzusehen und auszutesten. Die Produktion hatte dazu neben fertigen Möbel auch verschieden Probestücke vorbereitet, die unterschiedlich abgeschliffen waren, um den Weg vom Rohmaterial zum fertigen Produkt zu zeigen. Mit Sekt und Häppchen ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Wir sind gespannt, was bis zu unserer zweiten Hauptversammlung noch geschehen wird, und was es dann unseren Anteilseignern zu berichten gibt.

Arbeiten in der Werkstatt – so produzieren wir

 

Nachdem unsere Schülerfirma nun schon einige Zeit besteht, stecken wir mitten in der Produktion unserer Möbel. Zu dritt oder zu viert machen wir uns drei bis vier Mal in der Woche auf in die Werkstatt um dort einen Nachmittag an unseren Möbeln zu schleifen. Die Werkstatt, die dank der angeschlossenen Heizung, immer gemütlich warm ist, hat mittlerweile noch einigen Zuwachs an Arbeitsutensilien bekommen, die benötigt werden, um die Paletten zu bearbeiten.

Da die Paletten zunächst als Rohmaterialien ankommen, ist es ein langer Weg bis zum endgültigen Produkt. Zunächst müssen die Paletten abgeschliffen werden, was in mehreren Arbeitsschritten erfolgt. Danach werden sie in die entsprechende Form gesägt und noch einmal abgeschliffen bis sie schließlich eingeölt und zusammengebaut werden, sodass zum Schluss ein verkaufsreifes Produkt fertig ist.

Die fertig bearbeiteten Stücke werden entsprechend gekennzeichnet, um das nachfolgende Arbeiten zu erleichtern und eine Dopplung der Arbeitsschritte zu vermeiden.

Seitdem unsere Prototypen fertiggestellt wurden, hatten wir die Möglichkeit unsere Arbeitsschritte noch besser auszuarbeiten, und einige neue Möbelstücke gemeinsam  zu bearbeiten und gestalten, was durch die von der Produktion hergestellten Arbeitspläne erleichtert wurde. Das durchnummerieren der Paletten hilft, sich zwischen den Palettenstapeln zurecht zu finden, und so weiß jeder, was mit welcher Palette zu tun ist.

An der Infowand werden die wichtigsten Informationen notiert, und jeder kann nachlesen, was noch fehlt oder zu erledigen ist, sodass alle immer auf dem neusten Stand sind.

Wir freuen uns schon auf die vielen lustigen Stunden, die wir noch gemeinsam in der Werkstatt verbringen dürfen, um an unseren Produkten zu arbeiten und sind gespannt was das Jahr noch mit sich bringt.

Unsere Werkstatt

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Schon seit September tüfteln wir an unserer Firmenidee und schneller als gedacht nahm alles konkrete Formen an. Vor fast zwei Wochen schon richteten wir unsere Werkstatt bei der Walter Lang GmbH & Co. KG in Eppingen ein. Durch familiäre Kontakte haben wir das Glück, sie als Partner an unserer Seite zu wissen. In einem separaten Raum, der nur für uns errichtet wurde, haben wir von nun an genug Platz, um unseren Kundenwünschen gerecht zu werden.

Eine alte Hobelbank und zwei lange Werkbänke, die uns von der Schule bereitgestellt wurden, bilden die Grundeinrichtung der Werkstatt. Ausgestattet haben wir uns außerdem mit einigen Schleifgeräten, Akkuschrauber, Sägen und vielem mehr. Da sich einige Handwerker in unseren Familien befinden, konnten wir glücklicherweise vor allem auf eigenes Werkzeug zurückgreifen und mussten nicht viel neues anschaffen.

Auch wenn es an diesem Tag noch bitterkalt in unserem neuen Domizil war, hatten wir viel Spaß und konnten gemeinsam erste Schritte vor Ort besprechen. So haben wir uns auch gleich an die Schleifgeräte gewagt und große Freude daran gefunden. Hoffen wir, dass diese auch in den vielen Stunden, die wir damit verbringen werden, noch bestehen bleibt…

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Seit Einrichtung der Werkstatt haben wir schon den ein oder anderen Nachmittag und einige Abende dort verbracht und sind noch immer glücklich, diese tolle Produktionsstätte nutzen zu dürfen. Mittlerweile haben auch die Paletten ihren Lagerplatz gefunden und unsere Prototypen warten auf den finalen Anstrich.

Wir alle sind voller Freude und Spannung auf die nächsten Wochen und Monate! Begleiten Sie uns gerne hier auf dem Blog und verpassen Sie keine Neuigkeit.