Neue Sofas für den Oberstufenraum

Der Oberstufenraum – für viele sicher das Herzstück unserer Schule. Er ist die einzige Ruheoase außerhalb des Schulalltags, der Treffpunkt aller Oberstüfler und der insgeheime Traum aller Jüngeren, ohne welchen so manche Frei-(oder auch Unterrichts)stunde kaum auszuhalten wäre.

Ausgestattet mit einigen ausrangierten Sofas und Sesseln, auf denen gerne das ein oder andere Nickerchen gemacht werden darf, braucht man im Grunde genommen gar nicht mehr als das. Doch nach einiger Zeit sieht man mittlerweile auch den bequemsten Sofas ihr Alter an. Der teilweise miserable Zustand war auch unserem Hausmeister bewusst und so wurde zügig für Ersatz gesorgt.

Wie passend, dass wir, als die diesjährige Schülerfirma des HGE, Möbel aus Paletten herstellen und diesen Auftrag gerne übernahmen.

Wir entschieden uns für vier Zweisitzer und eine Liegefläche auf der linken Seite und drei Zweisitzer auf der Fensterseite, die durch die wenigen Armlehnen von noch mehr Schülern genutzt werden können. Die anthrazitfarbenen Polster sorgen für ausreichend Bequemlichkeit und einen neutralen aber schicken Look.

Nach aufwändiger Produktionsphase war es am vergangenen Dienstag soweit und nach einiger Schlepperei, kann nun voller Stolz der neu eingerichteten Oberstufenraum präsentiert werden. Dies war unser erster großer Auftrag und auch wenn dazu wirklich viele Paletten geschliffen werden mussten, sind wir nun umso glücklicher über das Ergebnis.

Durch diesen Großauftrag kamen andere Aufträge in letzter Zeit nur an zweiter Stelle, werden aber nun wieder voller Tatendrang in Angriff genommen.

Arbeiten in der Werkstatt – so produzieren wir

 

Nachdem unsere Schülerfirma nun schon einige Zeit besteht, stecken wir mitten in der Produktion unserer Möbel. Zu dritt oder zu viert machen wir uns drei bis vier Mal in der Woche auf in die Werkstatt um dort einen Nachmittag an unseren Möbeln zu schleifen. Die Werkstatt, die dank der angeschlossenen Heizung, immer gemütlich warm ist, hat mittlerweile noch einigen Zuwachs an Arbeitsutensilien bekommen, die benötigt werden, um die Paletten zu bearbeiten.

Da die Paletten zunächst als Rohmaterialien ankommen, ist es ein langer Weg bis zum endgültigen Produkt. Zunächst müssen die Paletten abgeschliffen werden, was in mehreren Arbeitsschritten erfolgt. Danach werden sie in die entsprechende Form gesägt und noch einmal abgeschliffen bis sie schließlich eingeölt und zusammengebaut werden, sodass zum Schluss ein verkaufsreifes Produkt fertig ist.

Die fertig bearbeiteten Stücke werden entsprechend gekennzeichnet, um das nachfolgende Arbeiten zu erleichtern und eine Dopplung der Arbeitsschritte zu vermeiden.

Seitdem unsere Prototypen fertiggestellt wurden, hatten wir die Möglichkeit unsere Arbeitsschritte noch besser auszuarbeiten, und einige neue Möbelstücke gemeinsam  zu bearbeiten und gestalten, was durch die von der Produktion hergestellten Arbeitspläne erleichtert wurde. Das durchnummerieren der Paletten hilft, sich zwischen den Palettenstapeln zurecht zu finden, und so weiß jeder, was mit welcher Palette zu tun ist.

An der Infowand werden die wichtigsten Informationen notiert, und jeder kann nachlesen, was noch fehlt oder zu erledigen ist, sodass alle immer auf dem neusten Stand sind.

Wir freuen uns schon auf die vielen lustigen Stunden, die wir noch gemeinsam in der Werkstatt verbringen dürfen, um an unseren Produkten zu arbeiten und sind gespannt was das Jahr noch mit sich bringt.

Unsere Werkstatt

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Schon seit September tüfteln wir an unserer Firmenidee und schneller als gedacht nahm alles konkrete Formen an. Vor fast zwei Wochen schon richteten wir unsere Werkstatt bei der Walter Lang GmbH & Co. KG in Eppingen ein. Durch familiäre Kontakte haben wir das Glück, sie als Partner an unserer Seite zu wissen. In einem separaten Raum, der nur für uns errichtet wurde, haben wir von nun an genug Platz, um unseren Kundenwünschen gerecht zu werden.

Eine alte Hobelbank und zwei lange Werkbänke, die uns von der Schule bereitgestellt wurden, bilden die Grundeinrichtung der Werkstatt. Ausgestattet haben wir uns außerdem mit einigen Schleifgeräten, Akkuschrauber, Sägen und vielem mehr. Da sich einige Handwerker in unseren Familien befinden, konnten wir glücklicherweise vor allem auf eigenes Werkzeug zurückgreifen und mussten nicht viel neues anschaffen.

Auch wenn es an diesem Tag noch bitterkalt in unserem neuen Domizil war, hatten wir viel Spaß und konnten gemeinsam erste Schritte vor Ort besprechen. So haben wir uns auch gleich an die Schleifgeräte gewagt und große Freude daran gefunden. Hoffen wir, dass diese auch in den vielen Stunden, die wir damit verbringen werden, noch bestehen bleibt…

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Seit Einrichtung der Werkstatt haben wir schon den ein oder anderen Nachmittag und einige Abende dort verbracht und sind noch immer glücklich, diese tolle Produktionsstätte nutzen zu dürfen. Mittlerweile haben auch die Paletten ihren Lagerplatz gefunden und unsere Prototypen warten auf den finalen Anstrich.

Wir alle sind voller Freude und Spannung auf die nächsten Wochen und Monate! Begleiten Sie uns gerne hier auf dem Blog und verpassen Sie keine Neuigkeit.