Sieger beim Schüler Pitch Heilbronn-Franken

Während der Großteil unserer Stufe am vergangenen Donnerstag seinen geschichtlichen Horizont in Hambach erweiterte, befand sich eine kleine Gruppe unserer Firma auf dem Weg nach Heilbronn zum Elevator Pitch BW. Der Wettbewerb, der im Oktober 2013 ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Gründern aus ganz Baden-Württemberg eine Bühne zu bieten. Bei so genannten Regional Cups – 15 an der Zahl – treten diese mit ihren Pitches gegeneinander an, um im Idealfall das Landesfinale in Stuttgart zu erreichen. Der Clou an der ganzen Sache: Die Pitches – also die Kurzvorträge der Teilnehmer – dürfen die Länge von drei Minuten nicht überschreiten und es dürfen als weitere Einschränkung keine technischen Hilfsmittel verwendet werden. Das Besondere am Regional Cup Heilbronn-Franken in diesem Jahr war die Teilnahme von drei Schülerteams, die in einem separaten Wettbewerb, aber unter gleichen Bedingungen, gegeneinander antraten.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit der IHK Heilbronn seit Beginn des Schuljahres, bekamen wir die Möglichkeit als eines der Schülerteams ins Rennen um den mit 300€ dotierten Geldpreis zu gehen. Nach einem Pitch-Coaching mit den anderen Teilnehmern am Montag und einer weiteren gemeinsamen Besprechung am Mittwoch, machten wir uns mit einer unserer Bänke und einer Garderobe auf den Weg.

Nach den begrüßenden Worten durch den Leiter der Abteilung Existenzgründung der IHK Dr. Helmut Kessler und der Anmoderation von Mitorganisator Florian Schweer, starteten auch schon die Schüler Pitches. Den Anfang machte ein Schüler des Robert-Mayer-Gymnasiums Heilbronn, der die Ideen seiner Gruppe „KIt“ zum Thema künstliche Intelligenz präsentierte. Kaum erschien die rote Null auf dem Timer, hieß es für Lea Frank und Sebastian Lang, die unsere Geschäftsidee präsentieren würden, noch ein letztes Mal durchatmen. Gemeinsam trafen wir letzte Vorbereitungen auf der kleinen Bühne und schon starteten die drei Minuten auf der Uhr…Authentisch und selbstbewusst klärten die beiden die Jurymitglieder über unser Konzept auf und ernteten dafür reichlich Applaus. Ab dann hieß es für uns alle erst einmal abwarten. Das dritte Schülerteam vom Elly-Heus-Gymnasium betrat die Bühne und ihm folgte der reguläre Wettbewerb mit zehn Gründern aus der Region. In der anschließenden Pause war genug Zeit um den eigenen Auftritt noch einmal Revue passieren zu lassen und sich über die Vorträge der Gründer auszutauschen.

Was dann folgte, war für uns der wohl spannendste Teil des Abends und die Vorstellung als Sieger nach Hause zu fahren, ließ uns vor Aufregung nicht mehr stillsitzen. Dementsprechend überglücklich waren wir schließlich, als unser Name durch die Lautsprecher tönte und nahmen strahlend unseren Preis entgegen, der uns wieder einmal zeigte, wie richtig es war, unsere unkonventionelle Idee zu verwirklichen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden, durch die wir immer genug Arbeit hatten und so wenig Zeit zum zweifeln blieb. Danke.

Auf dem Eppinger Marktplatz

Unsere letzte Werbeaktion direkt in Eppingen liegt mit dem Weihnachtsmarkt ja nun schon eine ganze Weile zurück. Deshalb beschlossen wir, uns den Eppinger Bürgern erneut ins Gedächtnis zu rufen und sammelten dazu verschiedenste Ideen. Doch schnell war klar, dass der Eppinger Marktplatz mit seinem zentralen Standort unumgänglich ist und so wurde rasch die nötige Genehmigung beim Eppinger Ordnungsamt eingeholt.

Voller Optimismus schlugen wir so am Ostersamstag unsere Zelte in der Stadtmitte auf.

Unser Marketingkonzept für diesen Tag war ganz simpel: mit unseren Sitzmöbeln eine gemütliche Lounge kreieren, welche die Menschen zum Verweilen und einem Gespräch mit uns einlädt. Dazu hatten wir neben einem Teppich und einer Stehlampe auch einige andere Wohnaccessoires besorgt, die ein stimmiges Bild ergaben. Ausgestattet mit unseren Produkten, den neuen Firmenpullis und mit dem ebenfalls neuen Flyer in der Hand, waren wir mehr als bereit für interessierte Eppinger Bürger.

Leider endete der Tag mit der Flucht vor dem Regen, aber dennoch können wir uns über zwei Aufträge freuen und hoffen, einige neue Vinylschalenbesitzer glücklich gemacht zu haben.

Sollten auch Sie noch über einen Kauf nachdenken, zögern Sie nicht direkt über den Onlineshop zu bestellen oder mit uns Kontakt aufzunehmen. Oder sprechen Sie uns auf dem Eppinger Bärlauchfest an, wo wir ebenfalls mit einem Stand vertreten sein werden.

Beim Kreativmarkt in Rohrbach

Am 24. März fand der von der Grundschule in Rohrbach zum ersten Mal organisierte Kreativmarkt statt. Als wir davon erfuhren war für uns sofort klar, dass unsere Möbel dort sehr gut in das Konzept passen würden, und so freuten wir uns sehr, als wir die Möglichkeit bekamen unsere Möbel dort ausstellen und unsere Schülerfirma präsentieren zu können.

 

Mit einer Bank und einem Tisch, sowie unseren frisch produzierten Vinylschüsseln machten wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Rohrbach. Dort angekommen packten wir unsere mitgebrachten Möbel aus und richteten unseren kleinen Stand ein. Auf dem Kreativmarkt wurden nur selbst hergestellte handgemachte Produkte verkauft, also genau der richtige Ort für unsere Palettenmöbel. Nachdem die ersten Besucher ankamen, machten wir uns an die Arbeit unsere Produkte vorzustellen.

Beim Probesitzen auf unserer mitgebrachten Bank kamen wir mit den Besuchern ins Gespräch und hatten so die Möglichkeit unsere Schülerfirma und unsere Idee vorzustellen, sowie einige Fragen bezüglich den Möbeln zu beantworten.

Nach einem ereignisreichen Nachmittag, an dem wir viele neue Erfahrungen sammeln durften, machten wir uns abends mit den Möbeln wieder auf den Weg nach Hause.

Zu Besuch in der Bibliothek

Was hier auf der Website – und ehrlich gesagt auch im echten Leben – lange Zeit zu kurz kam, ist unsere Seminararbeit. Denn im Grunde genommen handelt es sich bei unserer Schülerfirma um einen „ganz normalen“ Seminarkurs, der zwangsläufig mit einer mehrseitigen Arbeit abgeschlossen werden muss. Diese verfassen wir bis zur Auflösung von reppivivus eigenständig neben der Arbeit in der Firma. Sie behandelt eine mögliche Problematik oder Strategien und Lösungswege zur Verbesserung der Abläufe in der Schülerfirma. Das Ganze lässt sich in zwei Teile gliedern, den theoretischen und den praktischen. Im praktischen Teil wird vor allem Bezug auf die Firma selbst genommen, während im theoretischen Teil die nötigen Grundlagen und Definitionsfragen geklärt werden.

Natürlich müssen wir uns dieses theoretische Wissen erst einmal selbst erarbeiten. Vergangenen Dienstag besuchten wir deshalb gemeinsam die Bibliothek der Hochschule Heilbronn. Wir sammelten Informationen zu unseren vorläufigen Themenvorstellungen oder betrieben bei völliger Ahnungslosigkeit auch erst einmal allgemeine Recherche.

Dort angekommen erhielten wir einen kurzen Überblick über die Bibliothek und Tipps zur Recherche, auch mit dem Onlineserver. Danach hatte jeder die Möglichkeit sich selbst quer durch die vielen Bücher und Zeitschriften zu wühlen und gegebenenfalls einzelne Seiten einzuspannen.

In jedem Fall waren wir sehr erstaunt, wie schnell die mit beim Lesen verflog und ließen den Tag im frühlingshaften Heilbronn entspannt ausklingen.